7. Anarcha-queer-feminst-Gathering

this is a call to all the people, whose struggle against sexism is as well one for anarchist ideas or whose anarchism doesn’t work without queer-/feminism and the struggle against patriarchy and heteronormativity. To all the the folks who see themselves as arachafeminists or would like to reclaim this word for themselves. To all those out there who reject authority in all its forms and adopt therefore their feminist practice, to those who see sexism in anarchist theory and practice as a problem or simply don’t want to think anarchism without gender issues. for us this also means that we are interacting with each other and that we do not take all the diverse normative/discriminating/repressive situations as individual events, but as part of an intertwined complex, against which we want to fight jointly. this is why we want an anti-oppressive atmosphere in our coming-together Continue reading “7. Anarcha-queer-feminst-Gathering”

Sammelband: „Antifeminismus in Bewegung – Aktuelle Debatten um Geschlecht und sexuelle Vielfalt“

Hiermit möchten wir euch auf den sehr spannend klingenden und neu erschienen Sammelband „Antifeminismus in Bewegung – Aktuelle Debatten um Geschlecht und sexuelle Vielfalt“ aufmerksam machen. Hierbei soll sich kritisch mit immer stärker werdenden Debatten um Geschlechter- und Gleichstellungspolitik und deren Gegner_innen, wie Maskulinist_innen, neurechten Populist_innen, christlichen Fundamentalist_innen sowie organisierten Neonazis auseinandergesetzt werden. Auch soll hier aufgezeigt werden, dass Antifeminismus kein einheitliches Projekt darstellt und es wird ein systematischer Einblick in verschiedenste Strömungen und deren Organisationen geboten. Zentrale Themenfelder und Strategien werden außerdem genannt und beleuchtet. Der Sammelband zielt darauf ab, organisierten Antifeminismus aufzudecken und ebenso einen Diskussionsansatz für Gegenstrategien anzubieten.

Normen behindern

Pränataldiagnostik im Spannungsfeld zwischen dem Recht von Frauen* auf Abtreibung und dem Normierungsdruck auf “gesundes” Leben

Podidumsdiskussion zum Thema Pränataldiagnostik des Referats für Barrierefreiheit

 

Wann: 12.01.2017
Wo: Kleiner Hörsaal im Hauptgebäude der Universität Wien
FB- Event: “Link einfügen”
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Das Referat für Barrierefreiheit der ÖH Uni Wien möchte in diesem Semester das Thema Pränataldiagnostik im Spannungsfeld zwischen dem Recht von Frauen* auf Abtreibung und dem Normierungsdruck auf „gesundes“ Leben andererseits behandeln.

Dazu veranstalten wir am Freitag, den 12. Jänner von 18.00 bis 19.30 Uhr eine Podiumsdiskussion im Kleinen Hörsaal im Hauptgebäude der Universität Wien.
Mitdiskutieren werden Frauen* aus verschiedenen Hintergründen: Kirsten Achtelik, Autorin des Buches „Selbstbestimmte Norm“ genauso wie Elke Graf aus der Klinikleitung vom pro:woman Ambulatorium in Wien und Brigitte Hornyik als Rechtsexpertin des Österreichischen Frauenrings. Moderiert wird das Podium von Vera Schwarz.

Wir bemühen uns um eine möglichst barrierefreie Veranstaltung. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich und mit barrierefreien Toiletten ausgestattet. Außerdem wird eine Übersetzung in ÖGS angeboten.
Genauere Informationen sind auf unserer Homepage oder über unsere Facebook-Seite verfügbar.
https://www.oeh.univie.ac.at/vertretung/referate/referat-fuer-barrierefr…
https://www.facebook.com/DasBarRef/

Bericht vom “Marsch fürs Leben” 2017 in Wien

Am 25.11.2017, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, versammelten sich 150-200 Fundis in Wien. Nach einer Messe mit dem Weihbischof Franz Scharl in der Franziskanerkirche startete um 14:00 Uhr die Auftaktkundgebung am Franziskanerplatz.

Manuel Kuhn und Julia Cop moderierten und begrüßten Caroline Hungerländer (Ex-AG, Junge ÖVP Wieden, ÖVP-Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat) und Christoph Vavrik (Ex-NEOS-LIF, jetzt ÖVP) auf der Bühne. Caroline Hungerländer positionierte sich in einem Video antifeministisch zum Thema Gendern: „Nein zu gegenderter Sprache. Für mein Selbstbewusstsein als Frau brauche ich kein Binnen-I.” [1]

Manuel Kuhn als Moderator am “Marsch fürs Leben” 2017 in Wien (Foto von @MichaelBonvalot) Continue reading “Bericht vom “Marsch fürs Leben” 2017 in Wien”

Bericht von den “Märschen fürs Leben” 2017 in Österreich

In den letzten Wochen haben in ganz Österreich zahlreiche sogenannte “Märsche fürs Leben” stattgefunden. Organisiert wurden diese von den ultra-religiösen Abtreibungsgegner_innen “Jugend für das Leben” (weitere Infos dazu findest du hier). Ihr Ziel ist es, “Abtreibungen und jegliche anderen Angriffe auf unschuldiges, wehrloses Menschenleben undenkbar zu machen” [1]. Eine weitere Forderung ist eine verpflichtende, “mehrtägige Bedenkzeit vor einem Schwangerschaftsabbruch“, welche den moralischen Druck gegenüber der betroffenen Person massiv verstärken würde. Damit schließen sie sich nach eigener Aussage Forderungen von FPÖ- und ÖVP-Politiker_innen an [2]. Die selbsternannten “Lebensschützer“ behaupten, Leben retten zu wollen. Doch wer das Leben ungewollt schwangerer Menschen schützen will, muss Abtreibungen legalisieren! Repressive Abtreibungsregelungen zwingen Menschen in vielen Ländern (wie z.B. Polen oder Irland) zu illegalen Schwangerschaftsabbrüchen. Diese sind meist teuer und stellen ein hohes gesundheitliches Risiko dar. Ihr Ziel liegt allein darin, nationalistische und patriarchale Machtstrukturen zu sichern. Außerdem instrumentalisieren sie Menschen mit Behinderung für ihre Zwecke, indem sie sich gegen Abtreibung von Kindern mit Behinderung aussprechen [3]. Einen Artikel zum Verhältnis von Ableismus, Pränataldiagnostik und der Parole “Selbstbestimmung” in feministischen Bewegungen von Kirsten Achtelik findet ihr hier. Diese reaktionären Märsche sind ein Angriff auf das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper und über die Gebärfähigkeit von Frauen und anderen Menschen, die schwanger werden können. Wie bereits angekündigt, werden wir hier von diesen Märschen und den Gegenprotesten berichten. Continue reading “Bericht von den “Märschen fürs Leben” 2017 in Österreich”

Schreibbande – Plakate & Zines

Ein Raum zum Schreiben, aber nicht nur: Wir wollen Platz für Diskussionen schaffen und Platz, um Diskutiertes in Geschriebenes zu verwandeln. Dabei können geschriebene Interventionen entstehen – vom Flugblatt bis zum Roman, vom Artikel bis zum Graffiti . Wir arbeiten Nebeneinander oder Miteinander oder Al leine. Du kannst die Schreib Athmo nutzen, um an Dingen zu arbeiten, die du schreiben wi llst, oder Mitschreiber_innen für deine Schreib-Ideen finden. Du kannst herkommen und einfach nur da sein, Plaudern, Wasser oder Bier trinken. (+ offene Bar )

Wenn »Selbstbestimmung« nicht mehr weiterhilft

Aus gegebenen Anlass wird hier ein Artikel von Kirsten Achtelik geteilt, erstmals erschienen in der ak Nr. 916, der sich kritisch mit der Pränataldiagnostik sowie Abtreibung und Dis*ability auseinandersetzt. In den letzten Wochen marschierten Abtreibungsgegner*innen im Zuge der “Märsche fürs Leben” durch mehrere Städten Österreichs und hetzten gegen das Recht auf Abtreibung. Organisiert wurden diese vom Verein Jugend für das Leben (Recherche zu Jugend für das Leben), die auch immer wieder Menschen mit Behinderung dafür instrumentalisiert, eigenen Anliegen durchzusetzen und den Zugang zu Schwangerschaftabbrüchen zu erschweren.

Wenn »Selbstbestimmung« nicht mehr weiterhilft

Feministische Slogans sind keine Wunderwaffe gegen die Methoden der Pränataldiagnostik

Von Kirsten Achtelik

Am 17. September war es wieder soweit: Der »Marsch für das Leben« zog durch Berlin. Mehrere Tausend »Lebensschützer« demonstrierten mit einem Schweigemarsch gegen Abtreibung. Die Proteste gegen diese Märsche erfreuen sich in linken und (queer)feministischen Kreisen zunehmender Beliebtheit. Den radikalen Abtreibungsgegner_innen hauptsächlich mit der Parole des »Rechts auf Selbstbestimmung« begegnen zu wollen, ist jedoch eine problematische Strategie.

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