Fundis ihr könnt uns 1000mal kreuzweise! My body, my choice, mi cuerpo es mio, son corps, son choix,….

Aktion einer Gruppe von Feminist*innen beim Haus der “Aktion Leben” in Wien.

Haus der "Aktion Leben" in WienHaus der "Aktion Leben" in Wien

In Österreich trat die sogenannte Fristenlösung nach langen Kämpfen der zweiten Frauen*bewegung in Kraft, laut dieser Regelung können ungewollt Schwangere in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten einen Abbruch durführen lassen. Die Fristenlösung besagt, dass Schwangerschaftsabbrüche straffrei, aber nicht legal sind! Ärzte_Ärztinnen können sich jedoch aus “Gewissensgründen” weigern einen Abbruch durchzuführen.
Obwohl zahlreiche internationale Sexual and Reproduktive Health Rights, Free and safe acess to legal abortion fordern, wurden in den 1990er-unter zunehmenden politischen Einfluss der katholischen Kirche in Polen Abtreibungen verboten.
Österreich erlebt gerade ebenfalls jetzt einen rechts-konservativen Backlash! Auch 2018 muss dass Recht auf Abtreibung weltweit weiterhin erkämpft werden. Beispielsweise vor kurzem in Irland.

Zur Aktion Leben:
“Die Aktion Leben Österreich präsentiert sich gerne als ein staatlich annerkannter, privater, gemeinütziger, unabhängiger und überkonfessioneller Verein, mit Schwerpunkten: Schwangerenberatung, Bioethik, Bildung, der sich überwiegend aus privaten Spenden finanziert, doch Aktion Leben ist im Grunde eine Lobbyorganisation der Bischofskonferenz und verbreitet deren rückständiges Frauenbild”, so Sepp Rothwangl, von der Initative gegen Kirchenprivilegien.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160310_OTS0176/wer-steckt-hinter-der-aktion-leben

Ebenfalls machte Aktion Leben  2016  Werbung für ihre parlamentarische Petition „Fakten helfen“, die letztlich auf eine Verschärfung der Fristenlösung abzielt.
Wir dürfen uns gruseln! Unterstützt wird die Initiative, Schwangerschaftsabbrüche statistisch festzuhalten, übrigens auch von Wolfgang Mazal, Mitglied des Vereinsvorstands von Aktion Leben, Arbeits- und Sozialrechtler an der Universität Wien, Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.Ö.St.V. Nibelungia zu Wien und zu einem großen Teil für die neue Sozialpolitik der “Neuen ÖVP” verantwortlich.
ÖVP und FPÖ hatten sich im Zuge der Befragung dafür ausgesprochen, die Hintergründe von Abtreibungen statistisch zu erheben.
https://web.archive.org/web/20170914133105/http://wienerin.at/home/jetzt/5284899/Analyse_Das-sagen-die-Parteien-zum-Thema-Abtreibung
https://www.falter.at/archiv/FALTER_20171004CBAAD0B77A/wienerin-und-der-lange-arm-der-aktion-leben

Abtreibung darf nicht mit Scham, Tabusierung und Repression verbunden werden!

Darum:

Selbstbestimmung muss Praktisch werden!

Wir kämpfen weltweit gegen ein regiliös-rechts-konservatives-faschistisches-nationalistisches-sexistisches-patriachial-kapitalistisches Unterwerfungsprogramm !