Schlagwort: Veranstaltung

Marsch für’n Arsch 2017

Wann? Samstag 17. Juni 2017

Wo? Albertinaplatz 1010 Wien

+++ Der Treffpunkt der Klerikalfaschist_innen ist um 15:00 am Albertinaplatz. Kreativer Protest erwünscht – lasst uns ihrem “Marsch für die Familie” die Hölle heiß machen! +++

“MARSCH FÜR DIE FAMILIE” DIE HÖLLE HEISS MACHEN!

Am 17. Juni 2017 findet wie jedes Jahr der Marsch für die Familie statt. Bewusst wählen die Veranstalter_innen den Tag der Regenbogenparade, um gegen queerfeministische Forderungen und Errungenschaften, wie LGBTIQ*-Rechte, zu protestieren.

Dabei fordern sie beispielsweise die Kriminalisierung von Abtreibung und die Diskriminierung von nicht-heteronormativen Lebensgemeinschaften und Familienbildern (Adoption). Unter dem Banner ‘für die Familie’ organisieren sich christliche Fundamentalist_innen, Rechtsextreme und Rechtskonservative. Sie berufen sich auf vermeintliche Tradition und Glauben, um ihr sexistisches und völkisch-nationales Weltbild auf die Straße zu tragen. So versuchen sie, nationalistische und patriarchale Machtstrukturen zu sichern.
Die ‘Plattform Familie’ setzt sich zusammen aus radikalen Abtreibungsgegner_innen, wie ProVita und anderen bekannten antifeministischen und nationalistischen Gruppierungen und Einzelpersonen, wie Okzident, Pegida Österreich, Wiener Akademikerbund, Liga f. Sozialhygiene, Ursula Stenzel, Markus Franz uvm. (Hintergründe siehe: fida-blog.info) Continue reading “Marsch für’n Arsch 2017”

Filmabend: “Der lange Arm der Kaiserin – Die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich” – Ein Dokumentarfilm von Susanne Riegler

Aufklärung ist ein Tabu.

Verhütung ist ein Tabu.

Schwangerschaftsabbruch ist ein Tabu.

Worüber wird dann überhaupt noch geredet?

Obwohl der Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft seit 1975 in Österreich unter gewissen Bedingungen straffrei ist, wird dieses Thema auch heute noch tabuisiert. Menschen die sich für eine Abtreibung entscheiden, geraten nach wie vor unter moralischen und sozialen Druck. Sie müssen – da es immer weniger Spitäler gibt, die einen Abbruch vornehmen – oft lange Anreisen auf sich nehmen und nicht wenig dafür bezahlen, während in den meisten europäischen Ländern die Kosten vollständig oder großteils von den Krankenkassen übernommen werden.

Der Film fragt: Warum ist das so? Continue reading “Filmabend: “Der lange Arm der Kaiserin – Die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich” – Ein Dokumentarfilm von Susanne Riegler”

Veranstaltung: Vortrag “Nazi-Symbole, Neofaschist_innen und Geschichtsrevisionismus”

Nazi-Symbole, Neofaschist_innen und Geschichtsrevisionismus
Einblicke in die Komemoracija u Bleiburgu in Südkärnten

Jedes Jahr Mitte Mai wird Bleiburg/Pliberk zum Sammelpunkt der Kroatischen Rechten. Was sind die historischen Hintergründe? Wer sind die Teilnehmer_innen? Vortrag und Diskussion zur Komemoracija u Bleiburgu in Südkärnten.

Die Stadtgemeinde Bleiburg/Pliberk im Süden von Kärnten/Koroška kennen alle Kroat_innen zumindest vom Hörensagen. Denn der Ort ist von hoher symbolischer Bedeutung und immer wieder Gegenstand politischer Debatten. Jedes Jahr Mitte Mai wird er zum Sammelpunkt der Kroatischen Rechten, von jener aus Kroatien ebenso, wie auch von der kroatischen Diaspora in Österreich und Deutschland. Unter dem Deckmäntelchen des Gedenkens (komemoracija) an die Opfer von Vergeltungsaktionen durch die jugoslawische Volksbefreiungsarmee in den Tagen um Kriegsende tummelten sich am Loibacher Feld nahe Bleiburg unter den vielen Tausenden Teilnehmenden Hunderte Faschist_innen und Neonazis. Ungestört.

Was sind die historischen Hintergründe der jährlichen Komemoracija u Bleiburgu? Wer sind die Teilnehmenden? Wofür stehen – die in Österreich mitunter unbekannten – Symbole, die in Bleiburg zur Schau gestellt werden? Wie legitimieren die österreichischen Behörden das Treffen? Und: Wie damit umgehen?

WANN?
Dienstag, 11.04.2017 18:30
WO?

w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

Veranstaltet von raw.at

Anschließend gibt es Soli-Cocktails für FIDA!


Veranstaltung: Führung im Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch

WANN?
Samstag, 8.April 2017, 10:00 Uhr (Dauer: 90 Minuten)

WO?
Mariahilfer Gürtel 37/1. Stock, 1150 Wien

Die drei Räume im Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch zeigen einen Streifzug durch die Geschichte der Verhütung von den alten Ägyptern bis zu den Methoden von morgen bei Frau und Mann, weiters die spannende Entwicklung des Schwangerschaftstests von indirekten Anzeichen wie Hahnenschrei bis zu den heutigen Teststäbchen und schließlich den modernen Schwangerschaftsabbruch unter dem Aspekt der Entwicklung von Maria Theresias Gesetzgebung bis zu heute. Fallgeschichten, Literaturzitate, Parlamentsabstimmungen und Hilfsmittel und Gerätschaften zur Verhütung, zu Schwangerschaftstests und zur Abtreibung werden im Museum ausgestellt. Mythen in der Sexualität und der Fortpflanzung werden kritisch aufgezeigt, hinterfragt und aufgelöst.

Die übergeordnete Vision des MUVS bestimmt insbesondere die Wissensvermittlung: Selbstbestimmtes Handeln im Bereich der Sexualität und Fruchtbarkeit. Die Führung wird einerseits informieren, andererseits sensibilisieren für aktuelle Entwicklungen, die das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper und das eigene Leben ausbauen oder durchsetzen, einschränken oder gänzlich abschaffen wollen. Für weitere Infos siehe muvs.org.

BARRIEREINFO
Das Museum befindet sich im 1. Stock, es ist aber ein Lift vorhanden.

KOSTEN
8€ pro Person (reguläre kostet eine Führung 12€ pro Person).
Sollte das für dich ein Hindernis darstellen, wende dich bitte an uns und wir finden eine Lösung!

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail, damit wir die Zahl der teilnehmenden
Personen abschätzen können: fida@riseup.net

Open for all genders!
organisiert von fida

Take Back The Streets – Jeden Tag 8. März!

* Facebook-Seite: Take Back The Streets – Jeden Tag 8. März
* Demo: Demo – Take Back The Streets – Jeden Tag 8. März
* Workshop: “bike basics”
* Workshop: “Und wann hattest du dein heterosexuelles Comingout?”
* Workshop: “Grrrl* Gangs against Streetharassment”
* Workshop: “We Don’t Have To Be Heroes: Radical Self Care Workshop”

— English version below —

Wir sind eine Gruppe, die dieses Jahr eine Demo zum 8. März organisiert. Uns ist es wichtig, für alle Menschen Raum zu schaffen, die von Sexismus und Patriarchat betroffen sind. Außerdem wollen wir, dass andere Unterdrückungs- und Machtverhältnisse thematisiert werden, vor allem deren Überschneidungen.

Der 8. März ist bekannt als der Internationale Frauenkampftag. Wir wollen diesen Gedanken ahufnehmen und ausdrücklich auf alle Frauen beziehen, trans, nicht-binär wie cis. Wir wollen auch andere Menschen die patriarchale Unterdrückung erfahren unterstützen und ihnen eine Plattform geben. Zum Beispiel Leuten deren Geschlecht weder männlich noch weiblich ist, trans Männern oder intergeschlechtlichen Menschen. Alle diese Personen sind auf der Demo willkommen. Einzig wer cis Mann und zugleich nicht inter* ist, soll uns bitte auf andere Arten unterstützen. Continue reading “Take Back The Streets – Jeden Tag 8. März!”

Workshop kritische männlich*keiten

Veranstaltung: kritische männlich*keiten

Im März tourt queer_topia* durch Österreich und die Schweiz. Am Dienstag den 7.3. gibt es in der w23 einen Workshop zu kritische männlich*keiten mit queer_topia*. Gemeinsam organisiert von Precarity Office und Rosa Antifa Wien.

Wann?
07.03.2017 17:30
Wo?
w23, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien Continue reading “Workshop kritische männlich*keiten”

Mobilisierung der autonomen antifa [w] zum Frauen*kampftag

* Website: m8vienna.noblogs.org
* Podiumsdiskussion: “Zum Stand feministischer Kämpfe”
* Demo: Vorabenddemo der autonomen antifa [w] zum Frauen*kampftag 2017

Kampagnentext der autonomen antifa [w]:

Der folgende Text soll die Positionen der autonomen antifa [w] zum Verhältnis von Geschlecht und Kapitalismus, zur Wandlung der Geschlechterverhältnisse sowie zur Krise der sozialen Reproduktion und abschließend zur Ausrichtung feministischer Strömungen im deutschsprachigen Raum darlegen. Der Text ist in vier Kapitel unterteilt: Erstens ein kurzer historischer Abriss des Verhältnisses von Geschlecht und Kapitalismus und der Geschichte des 8. März. Zweitens ein Blick auf Geschlechterverhältnisse im globalen Norden im Hier und Jetzt. Drittens eine Kritik identitätspolitisch-verkürzter feministischer Strömungen, verbunden mit viertens, dem Versuch, unseren Ansatz einer materialistisch-feministischen Gesellschaftskritik zu formulieren.

Zu all diesen Themen ließe sich mehr als ein Buch schreiben, was – mal besser mal schlechter – auch bereits passierte. Klar ist, dass wir mit diesem Papier weder eine vollständige kritische Auseinandersetzung mit dem 8. März als Frauen*(kampf)tag, noch mit der Geschichte und Gegenwart des Feminismus allgemein oder mit dem Verhältnis von Patriarchat und Kapitalismus liefern können oder wollen. Vielmehr ist dieser Text ein Versuch, anhand von Argumenten zu zeigen, warum unser Feminismus untrennbar mit antikapitalistischer Gesellschaftskritik, mit einer Kritik, der es ums Ganze geht, verbunden ist. Diese Position fehlt uns oft – generell und in der Linken, weswegen wir ihr mit unseren Aktionen rund um den 8. März 2017 mehr Gehör, Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit verschaffen und eine neue Debatte in Gang setzen wollen. Continue reading “Mobilisierung der autonomen antifa [w] zum Frauen*kampftag”